Paradigmenwechsel von Katja-Lisette Seger und Alexandra Steffan

Auf dem Sommerfest der Merz Akademie am 21. Juli 2018 wurde Paradigmenwechsel von Katja-Lisette Seger und Alexandra Steffan das erste mal präsentiert. Unter Leitung von Olia Lialina entstand im Studiengang New Media ein programmiertes, sich permanent bewegendes Online-Poster, dass die live-Daten eines Sensors von Luftdaten.info abfragt (alle 5 Minuten). Das digitale Poster setzt sich künstlerisch mit der Problematik von Luftverschmutzung und zu viel Autoverkehr auseinander.

Katja-Lisette Seger schreibt:

Here is Alex´ and my link to our project: https://newmedia.merz-akademie.de/~katja-lisette.seger/paradigmenwechsel/
Use Chrome. Reduce browser size to about 50% because is designed as a vertical poster.
Use right and left arrow keys to change the visibility of pollution manually.

Enjoy!

Zum Paradigmenwechsel.

Drehmoment 2018 in der Region Stuttgart

Beim Produktionskunst-Festival Drehmoment der Kulturregion Stuttgart werden Michael Saup und Dietmar Offenhuber in Zusammenarbeit mit dem HLRS unsere Feinstaub-Daten verwenden.

Michael Saup wird in der Stuttgarter Kirche St. Maria (Tübingerstraße) mit Hilfe von Virtual Reality eine Staubsinfonie kreieren. Besucherinnen und Besucher können so den unsichtbaren Feinstaub und deren Auswirkung auf den Menschen in Echtzeit erfahren. Weitere Informationen zu seiner Arbeit »STAUB«.

Mit Reverse-Graffiti macht Dietmar Offenhuber den Feinstaub sichtbar. Mit einem Hochdruckreiniger werden die digitalen Messwerte von luftdaten.info zu physischen Referenzpunkten in der Stuttgarter Innenstadt. Seine Arbeit »Staubmarke« zeigt eine aus der Staubschicht freigelegte Skala. So wird die Feinstaubbelastung sichtbar und Betrachterinnen und Betrachter ungefähr die Stärke der abgelagerten Patina einschätzen.

→ Datenvisualisierung Staubmarke mit Livedaten.

Das Projekt »Drehmoment« verbindet Kunst mit industriellen Ressourcen in der Region Stuttgart. 34 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler entwickeln mithilfe von Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft neue Kunstwerke.

Von 4. bis zum 28. Oktober 2018 kann die Produktionskunst in der Kulturregion Stuttgart – von Klanginstallationen oder Skulpturen bis hin zu Roboter- und Virtual-Reality-Kunst – entdeckt werden.

Integration Sensoren für Lärm und NO2

Beim letzten Treffen des OK Lab in der Bibliothek hat Helmut Bitter seinen Konzeptvorschlag für die Lärm- und NO2-Messung präsentiert.
Präsentation Lärm und NO2

Social Innovation Summit 2018 in Stuttgart

Diese Session zeigt wie durch direkte Bürgerbeteiligung Transparenz entsteht und dadurch die Kompetenz mit offenen Daten zu arbeiten in erheblichem Umfang gefördert wird. Anhand des sehr erfolgreichen Citizen Science Projekts mit Do-it-yourself-Feinstaubgeräten, zeigt Jan Lutz wie das zum Wissen über die aktuelle Schadstoffbelastung beiträgt. Diese Daten sind der Schlüssel zu einer fundierten Entscheidungsfindung öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Akteure, um das Problem wirksam anzugehen.

Speaker: Jan Lutz referiert über offene Daten und offenes Wissen und hat eine Grassroot-Bewegung ins Leben gerufen, die sich der Feinstaubmessung in Echtzeit und der aktuellen Schadstoffbelastung in städtischen Gebieten, verschrieben hat. Zu diesem Zweck hat sein Team ein selbst entwickeltes Feinstaubmessgerät und eine Anleitung in Netz gestellt. In den internationalen Medien findet das Projekt luftdaten.info seither breite Akzeptanz. Jan Lutz ist zudem als Change Agent im Reallabor für Nachhaltige Mobilitätskultur in Stuttgart tätig.

Input Session: The Power of Citizen Science

Feinstaub Hackathon in Stuttgart

Am Samstag, den 20. Januar trafen sich mehr als 40 interessierte Bürger*innen zum Feinstaub Hackathon. Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten hatten zum Event an die Merz Akademie eingeladen. Das Teilnehmerfeld war ebenso heterogen, wie es das bei den Treffen des OK Lab selbst auch ist. So kamen viele Studierende mit Ideen zu Datenvisualisierung, Anwohner mit Interesse zur Luftqualität rund um das Müllkraftwerk in Stuttgart-Münster. Vielen ging es dann auch um die Messgenauigkeit und deren Verbesserung. Auch Gamification, Big Data und weitere, ergänzende Umweltdaten und eine App, die zur Feinstaubvermeidung motiviert waren Themen, die die Teilnehmenden bearbeiteten.

Einen ausführlichen Artikel zur Veranstaltunge hat Jan Geor Plavec in der Stuttgarter Zeitung geschrieben: StZ – Feinstaub-Hackathon in Stuttgart: Wie man mit Daten die Luft verbessert.

Vortrag an der Merz Akademie Stuttgart

Am 13. Dezember war ich an der Merz Akademie eingeladen. Nachdem ich 2005 dort meinen Abschluss als Kommunikationsdesigner gemacht habe, war es natürlich ganz besonders schön mal wieder an die alte Wirkungsstätte zurück zu kommen.

Einleitend habe ich dort den wunderbaren Film „Stuttgart in Bewegung – Berichte von Unterwegs“ von Roman Högerle gezeigt, der im Rahmen des Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur entstanden ist. Auch das OK Lab mit seinem Projekt luftdaten.info ist Teil des RNM-Kosmos und wichtiger Baustein für Bürgerbeteiligung, Citizen Science, Open Data und Civic Tech.

Vor 3 Jahren waren wir noch ein weisser Fleck auf der Open Data Landkarte. Das hat sich, dank der Visualisierug des Feinstaubs geändert. Mittlerweile messen wir mit ca. 3.000 Sensoren weltweit.

Vielen Dank an Olia Lialina und Martin Fritz für die Einladung und an Victor S. Brigola für die Fotos der Veranstaltung.

WikiCon 2017 in Leipzig

Von 8. bis 10 September fand die WikiCon dieses Jahr in Leipzig statt. Am Samstag referierte Jan Lutz über den Stand der Dinge beim Citizen Science Projekt luftdaten.info. Am Nachmittag hatten die WikiCon Besucher Gelegenheit bei stündlich stattfindenden Workshops einen der begehrten Feinstaub-Sensoren zusammen zu basteln.

Titelbild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wikipedia:Wikidata-Wahldaten-Workshop

Von 23. bis 25. Juni fand im Verschwörhaus in Ulm zum 2. mal der WikiData statt. Diesmal wollten sich die angereisten OK Labs intensiver mit den Wahldaten für die anstehenden Landtagswahlen in NRW und die Bundestagswahlen befassen.

Neben einer Einführungen zu Wikidata und einem Einsteigerkurs in SPARQL gab es unter anderem Inputvorträge zu Datenvisualisierung mit WikiData, echten Batzen-Humor und kurioses zu den Bundespräsidenten-Wahlen in Österreich.

Nach zwei Tagen kamen viele hilfreiche Projekte heraus, die uns die Wahlen transparenter machen.

All die schönen Ergebnisse vom WikiData:Workshop 2017 hat bleeptrack illustriert:

Fotos: CC0

Maker Space mit Feinstaub-Sensoren auf der re:publica 2017

re:publica 2017: Der Volks-Feinstaub-Sensor – Frank Riedel

Hacker Frank Riedel erklärt Philip Banse das Projekt Luftdaten.info, das einen Feinstaub-Sensor zum Selberbasteln anbietet – und eine wachsende Karte mit den offenen Messdaten dieses Volks-Sensors anbietet.

Frank Riedel über Feinstaubsensoren zum Selberbauen #rp17

Das OK Lab Stuttgart ermittelt mit Sensoren, wie hoch die Feinstaubbelastung in der Stadt ist. Frank Riedel erklärt auf der republica, wie man die Sensoren selbst in ein Rohr einbaut und welche Luftdaten noch erhoben werden sollen.

re:publica 2017 – Feinstaubsensoren basteln – der einfache Bausatz, Daten messen und zeigen

Make Munich 2017

Wie ermittelt man selbst Werte über Luftqualität? Matt Fullerton vom OK Lab München stellt den von luftdaten.info entwickelten Ansatz zur Feinstaubmessung vor. Dabei wurden selbstgebaute Feinstaubmessgeräte angebracht, um so flächendeckende Messergebnisse zu erhalten. Die gesammelten Daten werden in Echtzeit auf einer Webseite visualisiert, die den Feinstaub so für jeden sichtbar macht.

Datensummit 17

Jahr für Jahr wächst die Civic Tech Community in Deutschland. So entstehen spannende Projekte und nützliche Anwendungen. Die Leuchtturmprojekte hatten Ende April Gelegenheit sich beim Datensummit ’17 im Bundesverkehrsministerium (BMVI) in Berlin zu präsentieren. Jan Lutz erklärt ab Minute 13:35 den Erfolg des Citizen Science Projekt luftdaten.info.


Civic Tech Inspirations (ab Min 13:35)

Der Datensummit ’17 ist das erste Festival der Open Knowledge Foundation Deutschland für alle, die Entwicklungen im Bereich Open Data, Transparenz, Data Literacy und Civic Tech gestalten. Der 28. und 29. April waren zwei Tage voller Programm mit nationalen und internationalen Rednerinnen, Barcamps, Hackspaces und Workshops. Am zweiten Tag ging es dann im Betahaus etwas familiärer zu. Die Open Knowledge Foundation Deutschland spendete Bausätze und so gab es auch mehrere Bastel-Workshops für Feinstaub-Sensoren.

Open Data Day 2017

Open Data Day Stuttgart

2017 fand der internationale Open Data Day zum erstem Mal auch in Stuttgart statt. Am 4. März lud das OK Lab Stuttgart in Kooperation mit der Stadtbibliothek Interessierte dazu ins Max-Bense-Forum am Mailänder Platz 1 ein. Zum offiziellen Launch des Projekts luftdaten.info gab es verschiedene Vorträge.

Interessierte Bürger sollten zudem die Möglichkeit bekommen selbst einen Feinstaub-Sensor zu basteln.

Um 11 Uhr begrüßte Jan Lutz die rund 160 Teilnehmer und stellte das Format eines Barcamps vor. Danach wurden gleich Vorschläge gemacht, wie das Projekt luftdaten.info verbessert werden könnte.

Dr. Martin Weis machte eine Bestandsaufnahme zu Open Data in Baden-Württemberg und ging auf das 2015 eingeführte Landesinfromationsfreiheitsgesetz (LIFG) und auf das Datenportal des Landes ein.

Ewald Thoma von der Arbeits­gemeinschaft Verkehrs­lärm Region Leonberg erläuterte sein Diskussionspapier Welche Rolle spielte Feinstaub bei derGrippewelle 2016/2017 und stellte seine Ergebnisse der Feinstaub-Episode im Januar und Korrelation mit der Grippewelle vor. Zu den Auswirkungen von Feinstaub hat auch x-tof gebloggt.

Foto: Repair Café Stuttgart

Parallel zu den Sessions des Mini-Barcamps gab es um 13 und um 14 Uhr jeweils einen Bastel-Workshop bei dem der Feinstaub-Sensor unter Anleitung in ein U-Rohr gebaut wurde. Um 16 Uhr wurden die Ergebnisse des Mini-Barcamps im Max-Bense-Forum präsentiert.

Das gesamte Programm des 1. Stuttgarter Open Data Day kann auf de.opendataday.org nachgelesen werden.

WikiData Hackathon in Ulm

Von 2. bis 4. Dezember haben sich Wikimedia Deutschland und OK Labs in Ulm getroffen. Ziel des 2-tägigen Hackathons war der Austausch und die weitere Vernetzung der beiden Gruppen, die sich in Zukunft gemeinsam mit Open Data beschäftigen wollen. Zu diesem Zweck gab es zu Beginn eine Einführung in SPARQL, der Query-Sprache von Wikidata. Am Sonntag bekamen die 40 Teilnehmerinnen bei einem Bastel Workshop im Verschwörhaus noch die Möglichkeit einen Feinstaub-Sensor zu bauen und mit nach Hause zu nehmen.

Die fleißige Bleeptrack hat zum Feinstaub-Sensoren-Basteln gleich ein Video-Tutorial gemacht. Vielen Dank dafür!

Von Eileen und Fiona gibt es einen ausführlichen Bericht zum WikiData Hackathon und Frank bloggt mit dem Tagebucheintrag „Das große Treffen in Ulm“ von der Veranstaltung.

Quickstart: Wikidata Query Service von Bleeptrack

Hashtag: #okwiki

Space Apps Challenge 2016

Die Karte mit der Hexagon-Visualisierung der Sensoren entstand während des Space Apps Challenge 2016.

Particulate matter sensor network

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