Feinstaub-Sensoren basteln beim #33C3 in Hamburg

Der nächste Chaos Communication Congress steht vor der Tür. Frank aus Reutlingen wird die luftdaten.info Crew in Hamburg vertreten. Mit 20 Feinstaub-Kits im Gepäck wird er am

  • Mittwoch, den 28. und
  • Donnerstag, den 29.12.

jeweils um 15 Uhr einen Bastel-Workshop anbieten. Treffpunkt ist die Open Knowledge Assembly.

Bei Interesse bitte in den doodle-Kalender eintragen:
http://doodle.com/poll/7v7uwm36bbzf5pe4

Lightning Talks Day 2 #33c3

OK Lab Stuttgart (Frank Riedel) ab Min. 35.

Foto: 32C3 in Hamburg by Eleleleven, CC BY-SA 2.0

Calgary misst die Luftqualität und nutzt die neue SensorThings API

In Calgary haben die Hauptentwickler des Datenstandards  SensorThings API ein ganz ähnliches Messnetzwerk aufgebaut: calgary-air.sensorup.com

WikiData Hackathon in Ulm

Von 2. bis 4. Dezember haben sich Wikimedia Deutschland und OK Labs in Ulm getroffen. Ziel des 2-tägigen Hackathons war der Austausch und die weitere Vernetzung der beiden Gruppen, die sich in Zukunft gemeinsam mit Open Data beschäftigen wollen. Zu diesem Zweck gab es zu Beginn eine Einführung in SPARQL, der Query-Sprache von Wikidata. Am Sonntag bekamen die 40 Teilnehmerinnen bei einem Bastel Workshop im Verschwörhaus noch die Möglichkeit einen Feinstaub-Sensor zu bauen und mit nach Hause zu nehmen.

Die fleißige Bleeptrack hat zum Feinstaub-Sensoren-Basteln gleich ein Video-Tutorial gemacht. Vielen Dank dafür!

Von Eileen und Fiona gibt es einen ausführlichen Bericht zum WikiData Hackathon und Frank bloggt mit dem Tagebucheintrag „Das große Treffen in Ulm“ von der Veranstaltung.

Quickstart: Wikidata Query Service von Bleeptrack

Hashtag: #okwiki

Feinstaub-Sensoren basteln im shackspace

Jeden 2. Dienstag im Monat Basteln wir unter Anleitung Feinstaub-Sensoren im shackspace zusammen. Dazu laden wir unsere Patinnen und Paten und Sponsoren zum fröhlichen Basteln der Do-It-Yourself Bastel Kits in den shackspace (1. Stock, Ulmer Str. 255, Stuttgart-Wangen) ein.

Interessierte können jetzt einen Sensor selber bauen und die Daten via WLAN auf unsere Datenbank senden. Dann können wir, gemeinsam mit Interesierten, die Daten visualisieren. Das kann dann z.B. so ausehen:
http://opendata-stuttgart.github.io/feinstaub-map/ (Optimiert für Google Chrome, Safari und Firefox)

Um einen Feinstaub-Sensor zu basteln bitte unbedingt in den doodle Kalender eintragen.
Feinstaub-Sensor Bastel-Kit gegen Spende.

Es gibt Sondertermine im Hobbyhimmel in S-Feuerbach:

Vortrag: Feinstaubmessen mit Frank Riedel (facebook)
Montag, 19. Dezember 19:00 – 20:30

Basteln: Feinstaubmessen mit Frank Riedel (facebook)
Montag, 20. Februar 2017 19:00 – 21:00

Fotos: Jan A. Lutz, CC BY-SA-3.0

Bastel-Workshops an Schulen gestartet

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Die Bastel-Workshops mit anschließendem Vortrag und Diskussion zu Thema „Feinstaub selber messen” sind gestartet. Mittlerweile erreichen uns immer wieder Anfragen von z.B. Umwelt AGs von Schulen aus der Region Stuttgart. Jetzt haben wir mit den Bastel-Workshops begonnen. Unter Anlehnung werden Feinstaub-Sensoren gebaut. Geeignet ist der Kurs für Schüler*innen zwischen 12 und 16 Jahren. Zusätzlich zum Workshop gibt es ein paar Wochen später einen Vortrag, bei dem das Projekt vorgestellt und erste Messergebnisse präsentiert werden.

Unter anderem geht es dabei um folgende Themen:

  • Was macht ein OK Lab?
  • Was ist das Projekt luftdaten.info
  • Warum messen wir Feinstaub?
  • Erste Auswertung und Ergebnisse des Schul-Sensors
  • Diskussion

Weitere Informationen zum Vortrag zum „Workshop Feinstaub-Sensor“ am Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern am 26.01.2017.

Referent ist Jan Lutz, er gründete 2007 das Büro für Gestalten in Stuttgart. Als Kommunikationsbüro gestartet, waren Außendarstellungen für Unternehmen mit ökologischen Anspruch und Kampagnen für ökosoziale Organisationen die Schwerpunkte. Heute ist das Entwickeln von Ideen und Strategien, sowie die Beratung für nachhaltige Mobilität das größte Geschäftsfeld des Stuttgarter Büros.

Jan Lutz arbeitet als sozialer Innovator im „Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“. Seit 2015 ist er Lab Lead des Open Knowledge Labs Stuttgart, einer Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat kommunale Daten öffentlich zu machen. Die Idee von „Open Data“ liegt auch dem Feinstaub-Messprojekt luftdaten.info zugrunde. Das Citizen Science Projekt wird seit zwei Jahren von einem Team des OK Lab Stuttgart und weiteren Grassroot-Initiativen umgesetzt.

Interesse?

Melden Sie sich einfach bei Jan Lutz: jan[at]codefor.de

Fotos: Jan A. Lutz, CC BY-SA-3.0

OPEN! Konferenz 2016 in Stuttgart

Am 7. Dezember 2016 fand die 2. OPEN!-Konferenz in Stuttgart statt. Ins GENO Haus eingeladen hatte erneut die MFG Medien- und Filmgesellschaft mit der Open Source Business Alliance und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Zur Veranstaltung, die sich mit Blockchain, Plattformen, Open Access, Open Education und offene Wissensvermittlung im Kulturbereich, Open Data und digitalem Engagement befasst, wurden erstmals auch Akteure der ehrenamtlichen Open Data Bewegung eingeladen. Im Pannel „Digitales Engagement für und mit offenen Daten“ präsentierten Fiona Krakenbürger und Arne Semsrott von der Open Knowledge Foundation Deutschland sowie Stefan Kaufmann und Jan Lutz aus den OK Labs.

Foto: © David Matthiessen

Paris ergreift Maßnahmen wegen Luftverschmutzung

In Frankreich wurde jetzt das Pekinger Modell angewendet, um 50% der Fahrzeuge aus der Stadt herauszuhalten.

https://www.tagesschau.de/ausland/paris-luftverschmutzung-101.html

Smog in Paris
Fahrverbot für jedes zweite Auto
Stand: 06.12.2016 09:52 Uhr

Paris leidet unter Smog – um dem abzuhelfen, hat die Stadt drastische Maßnahmen ergriffen. Jedes zweite Auto muss stehenbleiben – dafür ist allerdings der öffentliche Nahverkehr kostenlos, auch Fahrgemeinschaften dürfen auf die Straße.

Das Video ist möglicherweise nur kurz in der Mediathek verfügbar: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-237763.html

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Foto: Tour Eiffel depuis l’une des tours Mercuriales de Bagnolet by ILJR, CC BY-SA 3.0

Vortrag von Jürgen Resch (DUH) in Stuttgart

Nach dem Vortrag „Schadstoffarmes Stuttgart statt Feinstaub­hauptstadt – das ist möglich!” am 24.11. im proppenvollen Württembergischen Kunstverein überreichte Manfred Niess (KUS) Jürgen Resch (DUH) einen Feinstaub-Sensor.

In der Veranstaltung wurde der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Verkehr u.a. mit folgenden Fragestellungen erläutert:

  • Welche Schadstoffe werden von Verbrennungsmotoren ausgestoßen?
  • Läßt sich nach Dieselgate das Feinstaub- und Stickoxidproblem lösen?
  • Ist eine Verkehrswende mit Verbrennungsmotoren möglich?
  • Welche Lösungen gibt es? Wasserstoff oder/und E-Mobilität, autonomes Fahren, ÖPNV, Fahrrad- Fußgängerverkehr, etc. ?
  • Welche politischen Maßnahmen sind notwendig für eine erfolgreiche Verkehrswende – auch im Hinblick auf das 1.5° Ziel von Paris?
  • Welche Konsequenzen haben der juristische Vergleich in Stuttgart und die DUH Klage in Düsseldorf?
  • Was macht Stuttgart nach Dobrindts Ablehnung der Blauen Plakette?

Inzwischen gibt es das Video des Vortrages von Jürgen Resch mit dem Titel
Schadstoffarmes Stuttgart statt Feinstaubhauptstadt – das ist möglich!

Ort: Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Donnerstag, 24. November 2016

Foto: Jan A. Lutz, CC BY-SA-3.0

Hobby & Elektronik 2016

Die Hobby & Elektronik ist der jährlich stattfindende Branchentreffpunkt für Techniker und Bastler in und um Stuttgart. Dort finden Fans von Computern und Elektronik, Games und Fotografie die aktuellsten Produkttrends der Branche und die neusten Innovationen können ausgiebig angefasst und getestet werden.

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat uns am Samstag, den 19.11. an den Stand der Kreativregion eingeladen. Mit Sensor-Bastel-Kits im Gepäck konnten wir so direkt auf der Messe Interessenten ansprechen und Paten für Sensoren finden. Während mehrerer Workshops wurde fleißig geschraubt und gebastelt, so dass am Ende mehrere Sensoren entstanden und gleich adoptiert werden konnten.

Auch Martin Langlinderer von der offenen Werkstatt HOBBYHIMMEL kam so zu einem Sensor, der nun aus Feuerbach Daten liefert.

Vielen Dank an die Wirtschaftsförderung für die Einladung.

Tag der Offenen Kommune NRW 2016

Am 12. und 13. November trafen sich Vertreter von Open Government, Open Data, Verkehrsexperten und interessierte Menschen zur Offenen Kommunen.NRW 2016. Die Tagung, an der Bergischen Volkshochschule in Wuppertal, stand unter dem Motto „Mehr Verkehr!“

Die Inhalte vieler Workshops und Sessions wurden protokolliert.
Einen Überblick gibt es hier http://unserpad.de/p/OKNRW2016.

Session: Nachhaltige Mobilitätskultur

Mit Claus Seibt und Jan Lutz

OK NRW Session Nachhaltige Mobilitätskultur Claus Seibt Jan Lutz

Am 2. Tag hielten Claus Seibt, (Wuppertal Institut) Schaufenster Elektromobilität und Jan Lutz, (Büro für Gestalten) OK Lab Stuttgart gemeinsam eine Session mit dem Thema „Nachhaltige Mobilitätskultur – zwischen Wissenschaft und Reallabor“.

Claus Seibt näherte sich der Digitalisierung der Mobilität kritisch und stellte die Frage ob durch die Vernetzung (grade die digitale) nicht mehr Verkehr entsteht. Er stellte in Aussicht, das sich in Zukunft Verkehr noch um bis zu 40% steigern wird.

Jan Lutz stellte das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur und vor. Hier wird nach Lösungen rund um nachhaltige Mobilität gesucht. Die Projekte werden von der Wissenschaft begleitet und beforscht. Lutz ist dort als Chance Agent tätig und entwickelt dort die vier Projekte Lastenrad Stuttgart, Plusrad – die App die Radfahren belohnt, die Mobilitätsschule – nachhaltig mobil und das Feinstaub-Projekt luftdaten.info.

Das Protokoll der Session gibt es hier: http://unserpad.de/p/OKNRW2016-Tag2-S1-B131
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Morgenstadt-Werkstatt von 27. bis 28. September 2016

Bei der Morgenstadt Werkstatt des Fraunhofer IAO drehte sich am 27. und 28. September alles rund um die lebenswerte Stadt von morgen. Die Gesamtveranstaltung wurde von einem Makeathon begleitet zu dem Designer, Architekten, Stadtplaner, Programmierer, Studierende oder einfach engagierte Bürger eingeladen waren in zwei Tagen kluge Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden.

Jan Lutz vom OK Lab Stuttgart wurde zu einem Lightning talk eingeladen. Er stellte die verschiedenen Projekte des Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur vor. Eines dieser Projekte ist das bürgerschaftliche Feinstaubmessen mit luftdaten.info. Dabei strich Lutz besonders die Wichtigkeit von PR-Strategien bei „schwierigen“ Öko- und Mobilitätsthemen heraus und welche Herausforderungen aber auch Potentiale eine Stadt wie Stuttgart bietet.

Morgenstadt Werkstatt:
Makeathon Programm
Impressionen Tag 1
Impressionen Tag 2

Foto: Mitfahr|de|zentrale

Feinstaub und Open Data auf der WikiCon 2016

Von 16. bis 18. September fand die WikiCon 2016 statt. Insgesamt 333 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland ins K nach Kornwestheim bei Stuttgart um sich über freies Wissen und offene Daten auszutauschen.

Mit der verstärkten Einbeziehung von Open Data hat die Wikimedia einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. So durfte Jan Lutz vom Open Knowledge Lab Stuttgart am Freitag im Abendprogramm das Open Data und Citizen Science Projekt luftdaten.info vorstellen. Das OK Lab möchte mit insgesamt 300 Feinstaub-Sensoren die, in der durch Feinstaub und Stau geplagten Landeshauptstadt, dünne Datenlage zur Luftqualität verbessern. Ziel, der durch codefor.de und Open Knowlede Foundation Deutschland geförderten Projekte ist es, kommunale Daten öffentlich zu machen. Die Idee von „Open Data“ liegt auch dem Feinstaub-Messprojekt luftdaten.info zugrunde. Das Citizen Science Projekt wird seit zwei Jahren von einem Team des OK Lab Stuttgart und weiteren Grassroot-Initiativen umgesetzt.


Am Samstag gab es dann noch die Möglichkeit, bei einem Workshop, einen der Feinstaub-Sensoren zu bauen.

Präsentation von Jan Lutz auf der WikiCon 2016

Space Apps Challenge 2016

Die Karte mit der Hexagon-Visualisierung der Sensoren entstand während des Space Apps Challenge 2016.

Particulate matter sensor network

View all hackair projects

Hack Your City 2015 in Stuttgart

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat gemeinsam mit moovel lab und Wissenschaft im Dialog zum Hackathon für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt eingeladen. In diesem Format kommt die Wissenschaft mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Gemeinsam entwickeln sie kluge Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Klimawandel, Energiesicherheit, gute Arbeit oder das soziale Miteinander: die Antwort findet immer lokal statt.

Der von 10. bis 11. Oktober 2015 statt findende Event umriss folgende Fragen:

  • Wie möchten wir in der Stadt leben?
  • Wie wollen wir unsere Städte verändern?
  • Was fehlt uns?
  • Wie können wir offene Daten nutzen um Stadtabläufe zu erleichtern?

Zum Einstieg in den Hackathon lud die Fraunhofer-Initiative »Morgenstadt« Jan Lutz vom OK Lab Stuttgart zu einem Lightning Talk ein. Darin erläuterte er die Wichtigkeit einer PR-Strategie und ging inhaltlich auf die Luftverschmutzung in Stuttgart ein.

Impressionen

Hashtag: #hyc15

IAO: Stuttgart für alle – alle für Stuttgart / Teil 1
IAO: Stuttgart für alle – alle für Stuttgart / Teil 2
moovel lab: hyc Stuttgart

Fotos: Jan A. Lutz, CC BY-SA-3.0

Hack Your City 2015 in Karlsruhe

Am 13. und 14. Juni 2015 hieß es im Perfekt Futur „Hack Your City – Karlsruher Hacker übernehmen das Containerdorf“.

Im Zuge des Wissenschaftsjahres Zukunftsstadt brachte die Open Knowledge Foundation und Wissenschaft im Dialog Wissenschaftler, Stadtplaner, Entwicklerinnen und Interessierte in Labs zusammen.

Auf dem Hackday in Karlsruhe entstanden so in verschiedenen Arbeitsgruppen Prototypen und Ideen rund um die Fragen gemeinschaftlicher Stadtraumnutzung, zukunftsfähiger Verkehrskonzepte und Integration verschiedener Generationen in der Stadt. Zur Verstetigung der Prototypen wurden Citizen Science Labs gestartet – das sind Arbeitsgruppen die sich regelmäßig treffen. Die Labs wiederum sind eine Kollaboration mit Code for Germany.

Gleich zu Beginn sprach der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup das Grußwort und begrüßte darin auch ausdrücklich den Mehrwert einer solchen Veranstaltung für die Stadt. Jan Lutz wurde zu einem Lightning Talk zum Stuttgarter Feinstaubmess-Projekt luftdaten.info eingeladen.

Storify von Yannik Hahn.

Foto: Hack your City Karlsruhe by Open Knowledge Foundation, CC BY 2.0