Kurzdoku vom 33. Chaos Communication Congresss

Pünktlich zu Tag 0 des #34C3 hat der Dokumentarfilmer Mark Zorko eine kleine Kurz-Doku mit dem Titel „works for all“ vom #33C3 ins Netz gestellt.

Ab Minute 12:33 stellt Frank unser Projekt vor.
Viel Spaß beim anschauen…

WikiCon 2017 in Leipzig

Von 8. bis 10 September fand die WikiCon dieses Jahr in Leipzig statt. Am Samstag referierte Jan Lutz über den Stand der Dinge beim Citizen Science Projekt luftdaten.info. Am Nachmittag hatten die WikiCon Besucher Gelegenheit bei stündlich stattfindenden Workshops einen der begehrten Feinstaub-Sensoren zusammen zu basteln.

Titelbild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) Lizenz: CC BY-SA 3.0

Beitrag von ruhrmobil-e: Feinstaub – Woher kommt er, wie gefährlich ist er und wie kann man ihn messen?

„Dieser Artikel stellt einige Kernaspekte der Verursachung, Wirkung, Messung, Belastung und Einflussgrößen von atmosphärischem Feinstaub dar. Er gibt dabei einen groben Überblick, bietet aber durch die Quellangaben am Ende jedem die Möglichkeit, tiefer in die Materie einzusteigen.

Das Wissen über die hier dargestellten Zusammenhänge sind für das Verständnis des Projektes zur Feinstaubmessung so grundlegend, dass jeder Projektbeteiligte sich die Zeit nehmen sollte, sie zu erkunden.“

Weiter lesen auf ruhrmobil-e.de

LUBW-Bericht zum Feinstaubsensor

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat Messungen mit dem SDS011 Sensor vorgenommen, die mit einem kalibrierten Profigerät verglichen wurden. Die Ergebnisse des Vergleiches sind jetzt in einem Bericht verfügbar:

Messungen mit dem Feinstaubsensor SDS011 – Ein Vergleich mit einem eignungsgeprüften Feinstaubanalysator

Zitat aus dem Fazit:

Die Messwerte des Staubsensors SDS011 und des Feinstaubmonitors der Firma Grimm weisen an Tagen mit einer mittleren Luftfeuchtigkeit von ca. 50 – 70 % r. F. und einer Staubbelastung unter 20 μg/m3 eine zufriedenstellende Korrelation auf. Prinzipiell reagieren die Sensoren SDS011 jedoch auf Schwankungen der klimatischen Bedingungen wie Luftfeuchte, Luftdruck und Lufttemperatur, wodurch deutliche Abweichungen der Messwerte im Vergleich mit dem kalibrierten Feinstaubmonitor der Firma Grimm auftreten.

Da sich jedoch keine eindeutige Abhängigkeit der angezeigten Sensoren-Werte von den klimatischen Verhältnissen ableiten lässt, ist es nicht möglich eine einfache Korrekturformel zur Verbesserung der Korrelation zu erstellen.

Außerdem liefern die SDS011-Sensoren je nach Charge unterschiedlich gute Werte.

Der Dank gilt der LUBW für die Durchführung der Messungen und die Auswertung sowie den Bericht.

Messungen mit dem Feinstaubsensor SDS011

Luftreinhalteplan wird vorgestellt – Dialogveranstaltung

Bessere Luft für Stuttgart

Am 6. Mai 2017 wird der Luftreinhalteplan im Beisein von Verkehrsminister Winfried Hermann, Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Regierungspräsident Wolfgang Reimer vorgestellt.

Ort: Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1
Zeit: 10:30-14:00 Uhr

Link zum Beteiliungsportal

Eine informelle Beteiligung ist im Vorfeld möglich, in einer Themenlandkarte werden die relevanten Themenfelder zusammengetragen.

Feinstaubperiode im Januar

Im Januar war die Luftqualität über längere Zeit und über große Gebiete hinweg sehr schlecht. Wie es dazu kam, beleuchtet der ausführliche Beitrag (PDF) genauer. Der Dank gilt den Autoren Laquai und Thoma.

Der Beitrag ist auf auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg (AGVL) veröffentlicht.

Arte Themenreihe Luftverschmutzung

Arte hat eine Themenreihe mit mehreren Beiträgen zur Luftverschmutzung unter http://future.arte.tv/de/luftverschmutzung

Aktuell wird eine Dokumentation zum Thema Feinstaub und Luftverschmutzung ausgestrahlt, die mit 90 Minuten recht ausführlich das Thema Feinstaubbelastung und Luftverschmutzung beleuchtet:

Dicke Luft – Wenn Städte ersticken
von Delphine Prunault (Frankreich, 2015, 90Min.)
Dienstag, 10. Januar, 01h30
Video Direktlink deutsch

Beachtenswert sind auch eine Infografik und ein Gespräch mit Jürgen Resch zum Thema.

Deutschlandweiter Jahresverlauf in einer Animation

Der Spiegel hat eine zeitliche Animation der Feinstaubbelastungen im Jahr 2015 erstellt, in der auch auf spezielle Ereignisse hingewiesen wird, die zu sichtbaren Effekten führten. Das entstandene Video ist verfügbar unter:

http://www.spiegel.de/video/feinstaub-emissionen-in-deutschland-im-zeitraffer-video-1720523.html

MC Bruddaal – En Stuttgart isch Feinstaubalarm

„MC Bruddaal“ hat einen satirisch-musikalischen Beitrag zum Thema Feinstaubalarm erstellt und war dafür auf der Critical Mass Stuttgart unterwegs.

Feinstaub-Rekord in Stuttgart – eine Betrachtung

Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Achim Dittler hat auf linkedin den Beitrag Feinstaub-Rekord in Stuttgart – die Quellen – eine Betrachtung geschrieben und darin seine Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Feinstaub Sensor rund um Silvester nieder geschrieben. Sein Fazit: Feinstaub in Stuttgart selbst messen – eine Idee, die begeistert!

Hier den ganzen Beitrag lesen: Feinstaub-Rekord in Stuttgart – die Quellen – eine Betrachtung von 6. Januar 2017.

Feinstaubalarm: Status

Die Stadt Stuttgart veröffentlicht auf ihrer Homepage den aktuellen Status zu Feinstaubalarmen unter
http://feinstaubalarm.stuttgart.de

Weitere Kanäle in „sozialen Medien“ sind:
https://www.facebook.com/Stadt.Stuttgart
https://www.twitter.com/stuttgart_stadt

Fanzösische Modedesigner entwickeln Filter-Schal

Eine französische Modedesingnerin hat einen Schal mit Filter entwickelt, damit das Tragen von Atemschutz modisch ist. Vorgestellt wurde auf der CES, man kann vorbestellen. Hoffen wir mal, dass die Luftqualität ständiges Maskentragen nicht notwendig macht.

Feinstaub-Belastung an Silvester 2016 in Stuttgart

Heute wird es spannend, denn es ist Silvester. Die Messwerte schnellen dann erfahrungsgemäß in ungeahnte Höhen. Wie hoch die PM 10 und PM 2,5 Werte dabei wirklich gehen, hat uns zu Beginn unserer Aufzeichnungen (also an Slivester 2015) sehr beeindruck. Schauen wir mal, wie es heute aussieht. Gerne können die Vorher-Nachher Daten aus Stuttgart visualisiert werden.

Feinstaub-Karte Region Stuttgart

Genauen Mess-Werte als CSV Datei.

Foto: Karte von 16:00 Uhr

Calgary misst die Luftqualität und nutzt die neue SensorThings API

In Calgary haben die Hauptentwickler des Datenstandards  SensorThings API ein ganz ähnliches Messnetzwerk aufgebaut: calgary-air.sensorup.com

Bastel-Workshops an Schulen gestartet

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Die Bastel-Workshops mit anschließendem Vortrag und Diskussion zu Thema „Feinstaub selber messen“ sind gestartet. Mittlerweile erreichen uns immer wieder Anfragen von z.B. Umwelt AGs von Schulen aus der Region Stuttgart. Jetzt haben wir mit den Bastel-Workshops begonnen. Unter Anlehnung werden Feinstaub-Sensoren gebaut. Geeignet ist der Kurs für Schüler*innen zwischen 12 und 16 Jahren. Zusätzlich zum Workshop gibt es ein paar Wochen später einen Vortrag, bei dem das Projekt vorgestellt und erste Messergebnisse präsentiert werden.

Unter anderem geht es dabei um folgende Themen:

  • Was macht ein OK Lab?
  • Was ist das Projekt luftdaten.info
  • Warum messen wir Feinstaub?
  • Erste Auswertung und Ergebnisse des Schul-Sensors
  • Diskussion

Weitere Informationen zum Vortrag zum „Workshop Feinstaub-Sensor“ am Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern am 26.01.2017.

Referent ist Jan Lutz, er gründete 2007 das Büro für Gestalten in Stuttgart. Als Kommunikationsbüro gestartet, waren Außendarstellungen für Unternehmen mit ökologischen Anspruch und Kampagnen für ökosoziale Organisationen die Schwerpunkte. Heute ist das Entwickeln von Ideen und Strategien, sowie die Beratung für nachhaltige Mobilität das größte Geschäftsfeld des Stuttgarter Büros.

Jan Lutz arbeitet als sozialer Innovator im „Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“. Seit 2015 ist er Lab Lead des Open Knowledge Labs Stuttgart, einer Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat kommunale Daten öffentlich zu machen. Die Idee von „Open Data“ liegt auch dem Feinstaub-Messprojekt luftdaten.info zugrunde. Das Citizen Science Projekt wird seit zwei Jahren von einem Team des OK Lab Stuttgart und weiteren Grassroot-Initiativen umgesetzt.

Interesse?

Melden Sie sich einfach bei Jan Lutz: jan[at]codefor.de

Fotos: Jan A. Lutz, CC BY-SA-3.0

Paris ergreift Maßnahmen wegen Luftverschmutzung

In Frankreich wurde jetzt das Pekinger Modell angewendet, um 50% der Fahrzeuge aus der Stadt herauszuhalten.

https://www.tagesschau.de/ausland/paris-luftverschmutzung-101.html

Smog in Paris
Fahrverbot für jedes zweite Auto
Stand: 06.12.2016 09:52 Uhr

Paris leidet unter Smog – um dem abzuhelfen, hat die Stadt drastische Maßnahmen ergriffen. Jedes zweite Auto muss stehenbleiben – dafür ist allerdings der öffentliche Nahverkehr kostenlos, auch Fahrgemeinschaften dürfen auf die Straße.

Das Video ist möglicherweise nur kurz in der Mediathek verfügbar: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-237763.html

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Foto: Tour Eiffel depuis l’une des tours Mercuriales de Bagnolet by ILJR, CC BY-SA 3.0